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<pre>Ging infolge einer enttäuschenden zweiten Halbzeit zunächst das Spitzenspiel bei den roten Bullen in die Binsen, bekam 04 nach einem ähnlichen Leistungseinbruch dann auch gegen Hannover kurz vor dem Abpfiff noch den folgerichtigen Ausgleich eingeschenkt.  <p> Sein Nachfolger: Tayfun Korkut, der vor seinen Profistationen in Kaiserslautern, Hannover, Leverkusen und beim türkischen Verband bereits die U19 der Cannstätter trainierte. Die seither gesammelten Erfahrungen kann der WM-Dritte von 2002 gut gebrauchen. Denn die Stuttgarter Formkurve zeigt seit einigen Wochen steil nach unten.  <p>  Video oben: Highlights vom Freiburg-Heimsieg gegen Augsburg. Jetzt geht es auswärts gegen Bremen zur Sache. (Quelle: YouTube/SPORT.TV-HD1) <p> In der Rückrunde hat Schalke erst ein Spiel gewonnen (zum Auftakt 2:1 gegen Wolfsburg) und in Summe erst 5 Tore geschossen. <p>  Dass Schalke vor dem Big-Point-Match dennoch einigen Grund zum Optimismus hat, ist somit allein auf die große Schwäche der Gäste zurückzuführen, die sich beim Warten auf einen Auswärtssieg mittlerweile schon seit über viereinhalb Monaten gedulden muss.  </pre>


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<pre>Dabei hatten die Bremer großes Glück, dass sie nicht als Verlierer vom Platz gehen mussten. Torhüter Jiri Pavlenka brachte die BVB-Offensive mit seinen Paraden zur Verzweiflung — und wenn er einmal geschlagen war, rettete drei Mal das Aluminium für ihn und Werder.  <p> Nur wie? Sein offensives 4-3-3-System mit einer hochstehenden Abwehrreihe, die sich mit einfachen hohen Bällen aushebeln lässt, steht seit Wochen zur Diskussion.  <p>  Es bleibt die Erkenntnis, dass es zurzeit einfach nicht klappt für Bremen, eine Führung über die Zeit zu bringen, wie schon das 1:2 zuhause gegen den FC Augsburg gezeigt hat. Zusammen mit den beiden Abreibungen auswärts in München und Mönchengladbach ergibt das einen frustrierenden letzten Platz in der Tabelle, ohne einen einzigen Punkt. <p> Ausgerechnet vor dem Highlight gegen Dortmund tun sich somit infolge der resultierenden Sperren beträchtliche Lücken im Mittelfeld auf — weshalb der kleine Negativ-Lauf der vergangenen Wochen nun erstmals auch auf ein Heimspiel überzuspringen droht. <p>  Und dieses ist genauso alt wie die Bundesliga selbst. In der Saison 1963/1964 kürte sich Uwe Seeler vom Hamburger SV mit 30 Treffern zum ersten Torschützenkönig der Bundesliga-Geschichte.  </pre> 


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<pre> So will etwa Bayern-Stürmer Robert Lewandowski zum dritten Mal die Torjäger-Kanone für den besten Torschützen der Bundesliga-Saison erringen. 2014 – damals noch im schwarz-gelben Dress von Borussia Dortmund — und 2016 konnte der Pole bereits die meisten Saisontreffer verbuchen.  <p> Zumindest aus ihrer jüngsten Darbietung können die Bremer aber Hoffnung schöpfen. Denn am Samstag musste sich das Team von Alexander Nouri dem ungleich spielstärkeren BVB — trotz 60 Minuten in Unterzahl — nur mit 1:2 geschlagen geben.  <p>  Angesichts dieser Ergebnisse und der jüngsten Flaute vor dem gegnerischen Tor wird es aus Wolfsburger Sicht also besonders darauf ankommen, dass die Null hinten möglichst lange steht. <p>  Allerdings sind die „Rothosen“ die schlechteste Auswärtsmannschaft der laufenden Spielzeit. In der Fremde konnten sie erst einen Sieg landen (am Spieltag, 3:1 in Köln) und den bisherigen 14 Auswärtspartien nur 6 Punkte sammeln. <p>  Allem voran die forsche, auf Pressing und Gegenpressing ausgelegte Art zu verteidigen, mit der Ex-Coach Ralph Hasenhüttl mittlerweile auch dem Leipziger Sensationsspitzenreiter Flügel verliehen hat.  </pre>


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<pre> Vor allem die Wolfsburger sind von ihren Ansprüchen derzeit so weit entfernt wie Mario Barth vom Literaturnobelpreis. Europapokal, ja sogar die Champions League, lautete das (ambitionierte) Ziel vor Saisonbeginn – acht Spieltage später ist die Realität eine andere: Platz 16.  <p> Ob nach der Dienstreise nach Stuttgart noch etwas dazu kommt, wird sich zeigen. Die Wettanbieter wollen nicht so recht dran glauben…   <p> Mit einem Rückstand von nur vier Zählern (vor dem 17. Spieltag) befinden sich die Startplätze für die Königsklasse zwar nach wie in Schlagdistanz — ebenso überschaubar fällt aber auch der Abstand nach unten aus. <p>  Dummerweise hatte das anstehende Doppel in der Hinrunde allerdings gerade einmal für einen lausigen Punktgewinn gesorgt, der nach einer späten Niederlage im Weserstadion überdies auch nur der fahrlässigen Chancenverwertung der deutlich planvolleren Rheinhessen zu verdanken war.  <p> Nachdem es für die Geißböcke unter Peter Stöger bisher eigentlich in jeder Saison ein kleines Stück nach vorne ging, wäre es schließlich nur konsequent, wenn nun der nächste Schritt gelingt. Nach einer Zeit des Heranschnuppern scheint der FC nunmehr reif für das oberste Tabellendrittel zu sein.  </pre>


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<pre> Die Gäste aus München dürften vor dem Wiedersehen mit dem Erzrivalen hingegen noch immer mit der Aufarbeitung des DFB-Pokalhalbfinales beschäftigt sein, in dem dem Titelverteidiger im Frühjahr gleichfalls vor der eigenen Anhängerschaft das Double aus den Händen geglitten war.  <p> Aufgrund der hohen Hoffenheim-Siegquote würde sich für jene, die dem HSV im Kraichgau etwas zutrauen die „Doppelte Chance“ für den Hamburger SV als Wettoption anbieten.  <p>  Nun muss Gladbach wieder Gas geben, um nicht den Anschluss nach oben zu verlieren. Bloß zwei Punkte trennen die Fohlen von Platz 6, also könnte man aus einem Sieg über Stuttgart neuen Mut schöpfen und so vielleicht nochmal angreifen. <p>  Doch in Wolfsburg hängen die Trauben für den VfB regelmäßig hoch. Bei 20 Versuchen hat es bisher nur fünf Mal mit einem Sieg beim VfL geklappt.  <p> Auch an diesem Wochenende kommt in der Bundesliga das Beste nicht zum Schluss: Hatte bereits der vergangene Sonntag ganz im Zeichen der königsblauen Krise gestanden, drohen sich nun in der letzten Partie des 6. Spieltages abermals Abgründe aufzutun.  </pre>


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